THC Öl

THC ist eins von 113 bekannten Cannabinoiden, welches von Natur aus in der Cannabispflanze vorkommt. Die bekanntesten Cannabinoide sind THC und CBD. Diese Cannabinoide unterscheiden sich sehr voneinander.

THC ist für seine Eigenschaft bekannt einen Rauschzustand zu verursachen, sprich es ist der Stoff, der high macht. Wir nennen einen Stoff, der Bewusstseinsveränderungen verursacht, auch einen psychoaktiven Stoff. Von CBD können Sie nicht high werden, dieser Stoff ist also kein psychoaktives Produkt.

Leider gibt es bezüglich dieser beiden Cannabinoide sehr viele Missverständnisse, da beide Stoffe in der Cannabispflanze vorkommen. Es passiert oft, dass diese beiden Stoffe miteinander verwechselt werden. Oft werden beide Stoffe bezüglich Drogen und Drogenabhängigkeit durcheinander geworfen. Aber diese Fakten treffen nicht auf beide Stoffe zu.

Ja, es stimmt, dass THC der Stoff ist, von welchem Sie high werden. Darum verwenden manche Menschen diesen auch in ihrer Freizeit. Momentan wird er allerdings auch für andere Zwecke genutzt, denn es gibt auch medizinisches THC-Öl. Die medizinischen Effekte von THC rücken in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund. In einigen Fällen ist THC auf Rezept legal (ärztliche Bescheinigung) erhältlich.

THC-Öl und CBD-Öl: die Unterschiede

Wir möchten Sie gerne so gut wie möglich informieren, darum probieren wir auch Undeutlichkeit bezüglich dieses Themas so gut wie möglich zu vermeiden. Wir möchten Ihnen nochmal gut erklären, was nun genau der Unterschied zwischen THC-Öl und CBD-Öl ist.

Die Unterschiede sind nämlich gravierend, obwohl beide Öle aus der Cannabispflanze stammen. Die Cannabispflanze ist in Unterarten einzuteilen, nämlich in die Haschisch-Pflanze und die Hanfpflanze.

Die Haschisch Pflanze enthält im Allgemeinen eine hohe Konzentration an THC und sie ist darum hervorragend dafür geeignet, um aus ihr THC-Öl herzustellen.

Die Hanfpflanze hingegen enthält nur eine verschwindend geringe Menge an THC. Sie enthält dagegen eine hohe Konzentration an CBD. Darum wird die Hanfpflanze auch für die Herstellung von CBD-Öl verwendet. CBD-Öl enthält also eine hohe Menge an CBD und eine winzige, verschwindend geringe Menge an THC.

THC-Öl darf in Deutschland nicht legal verkauft werden, da es eine hohe Konzentration an THC enthält. THC ist nämlich ein psychoaktiver Stoff, welcher zu Bewusstseinsveränderungen führt. Im Volksmund nennt man das auch high werden.

CBD-Öl darf hingegen legal verkauft werden, denn CBD-Öl verursacht keine Bewusstseinsveränderungen und man wird von CBD-Öl auch nicht high. Das kommt daher, dass in CBD-Öl nur eine verschwindend geringe Menge THC ist.

Haben wir Ihr Interesse für CBD-Öl geweckt? Wir verkaufen in unserem Webshop unterschiedliche Arten von CBD-Öl.

Unsere Produkte werden nach höchsten Qualitätskriterien ausgewählt. Wir lassen unsere Fabrikanten alle Produkte ständig durch Untersuchungslaboratorien testen. Diese Laborberichte sind frei einzusehen. Sie können sich darum auch darauf verlassen, dass diese Produkte sicher sind und die Inhaltsstoffe enthalten, welche auch auf dem Etikett stehen.

Was tut THC-Öl?

THC ist, genau wie CBD, ein Cannabinoid. Wissenschaftler haben in den 90er Jahren herausgefunden, wie Cannabinoide genau funktionieren. So fanden Sie unter anderem heraus, dass der menschliche Körper auch selbst Cannabinoide bildet. Diese Cannabinoide ähneln denen der Cannabispflanze sehr.
Ihr Gehirn sorgt für die Bildung von körpereigenen Cannabinoiden. Dies geschieht durch das sogenannte Endocannabinoide System. Man fand des Weiteren heraus, dass dieses System eine Menge wichtige Körperfunktionen steuert, wie beispielsweise:

  • Stimmung
  • Appetit
  • Schlafrhythmus
  • Motorik
  • Gedächtnis
  • Schmerzempfindung
  • Immunsystem

Wie Sie also feststellen, steuert das Endocannabinoide System eine Menge sehr wichtiger Körperfunktionen. Cannabinoide haben darum einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf unseren Körper. Aber was genau machen diese Cannabinoide nun eigentlich?

Die Cannabinoide, welche Ihr Gehirn bildet, interagieren mit speziellen Rezeptoren in Ihrem Körper. Diese Rezeptoren befinden sich an unterschiedlichen Stellen Ihres Körpers. Die Cannabinoide verbinden sich mit Ihren Rezeptoren, wodurch in Ihrem Körper ein spezieller Effekt entsteht. Das gleiche geschieht, wenn Sie ein anderes Cannabinoid aus der Cannabispflanze zu sich nehmen, beispielsweise THC.

Also: auch THC verbindet sich mit Hilfe des körpereigenen Endocannabinoiden Systems mit den Rezeptoren in Ihrem Körper.
THC verbindet sich sehr stark mit den Rezeptoren und aktiviert diese sofort. Das ist unter anderem auch ein Grund, warum Sie von THC high werden können. Andere Cannabinoide, wie beispielsweise CBD, wirken auf andere Art und Weise in Ihren Rezeptoren. Darum können Sie von CBD auch nicht high werden.

THC für Hunde

Oft erhalten wir die Frage, ob THC für Hunde geeignet ist. THC ist ein psychoaktiver Stoff aus der Cannabispflanze, der als verboten gilt und natürlich auch nicht für die Anwendung bei Hunden erlaubt ist. Die zwei größten Organisationen in den Vereinigten Staaten, welche sich für das Wohlergehen von Hunden einsetzten, warnen ganz deutlich vor der illegalen Anwendung von herkömmlichem THC bei Hunden. Dies ist sehr schädlich für Hunde und kann sehr unangenehme Nebenwirkungen für die Hunde haben.

Es wurden bisher noch keine größeren Untersuchungen durchgeführt, welche die Effekte von herkömmlichem THC auf Hunde testen.

Gary Richter, ein Forscher, der die Wirkung von medizinischem THC auf Haustiere untersucht, hat festgestellt, dass der Einsatz von medizinischem Cannabis eventuell eine positive Wirkung auf Hunde haben kann. Er ist über die Wirkung von Cannabis-Öl bei äußerlicher Anwendung, beispielsweise bei Hautproblemen mit Juckreiz oder gereizter Haut, beeindruckt. Er weist allerdings sehr eindringlich auf die Gefahren hin, welche bei Hunden auftreten können, wenn diese THC erhalten. So ist beispielsweise die Problematik der Überdosierung ein großes Thema. Hierdurch können Gleichgewichtsstörungen entstehen oder ein Ungleichgewicht im natürlichen Endocannabinoiden System. Dieses System steuert wichtige Basisfunktionen des Körpers.

Die bekanntesten Forscher und Befürworter von THC raten vom Gebrauch des Stoffes bei Hunden dringend ab. Einer der wichtigsten Gründe hierfür ist, dass noch sehr wenig über die Wirkung von THC auf Hunde bekannt ist. Ein anderer Grund ist, dass viel THC-Öl hergestellt wird, um ein bestmögliches Gefühl eines Rauschzustandes zu erreichen. Viele Produzenten verwenden hierfür unter anderem unterschiedliche chemische Mittel, welche für die Gesundheit von Hunden nicht förderlich sind.